Altes raus, Neues rein: Wo Möbel entsorgen?

Der Frühjahrsputz steht vor der Tür. Neben Fenster putzen und Kleidung aussortieren stehen auf vielen To-Do-Listen der Einkauf von neuen Möbeln. Doch vorher muss erstmal Platz gemacht werden. Da stellt sich bei vielen die Frage: Wohin mit den alten Möbeln?
Wir klären euch auf, wie ihr euren Hausrat entsorgen und mit ein paar Tricks sogar noch Geld verdienen könnt.

Das alte, ungeliebte Bettgestell einfach zerlegen, um es dann mit dem normalen Hausmüll zu entsorgen, ist zwar schnell und einfach, aber leider der falsche Weg. Der Gesetzesgeber formuliert ganz deutlich, dass Möbel neben Matratzen, Fahrrädern, Kinderwägen und Teppichen zum sogenannten Sperrmüll gehören. Wie der Name schon sagt, ist diese Art von Müll zu sperrig und groß, um sie auf den herkömmlichen Weg zu entsorgen. Zum Glück gibt es viele andere Wege, die angefallenen Einrichtungsstücke loszuwerden. Wir stellen euch im einzelnen die Möglichkeiten vor.

 

1. Kostenfreies Bringsystem:
Ihr wollt schnell eure Möbel loswerden und habt ein Auto oder besser noch Transporter zur Verfügung? Dann sind Werkstoffhöfe eine gute Möglichkeit. Hier könnt ihr kostenlos euer Sperrgut abgeben. Diese Recyclinghöfe sind immer der jeweiligen Stadt bzw. Gemeinde zugeordnet, so ist bei Abgabe ein Nachweis über den Wohnort notwendig. Also vergesst nicht ein Personaldokument oder eure Meldebescheinigung mitzubringen.


2. Kostenpflichtiges Holsystem
Der Klassiker bei der Möbelentsorgung ist die Abholung durch die Müllabfuhr. Eine vorherige Anmeldung und Terminabsprache ist hierbei Pflicht. Je nach Ortschaft kann das postalisch, digital oder telefonisch erfolgen. Zum genannten Termin müssen alle angemeldeten Sperrgüter ebenerdig am Straßenrand abgestellt werden. Achtet hier auf einen Passantendurchgang von mindestens einem Meter, um möglichen Ärger aus dem Weg zu gehen. Außerdem sollten alle Möbel so demontiert sein, dass sie von zwei Personen getragen werden können. Die Kosten für diese Variante variieren je Wohnort. So wird gelegentlich eine Spermüllabholung bis 2m³ kostenlos angeboten, während woanders ein Aufschlag gezahlt werden muss.

Unser Tipp bei größeren Mengen von Sperrmüll:
Besonders bei Umzügen und Haushaltsauflösungen fallen eine große Menge an Altmöbeln an. Spezialisierte Entsorgungsunternehmen und Speditionen nehmen euch den Stress ab und sorgen für eine schnelle Entrümpelung. Weitere Informationen findet ihr online wie zum Beispiel hier bei der Spedition Zurek: http://www.spedition-zurek.de/services/entsorgung/

 

3. Spenden und was Gutes tun
Alte Möbel, die zwar nicht mehr dem persönlichen Geschmack oder dem aktuellen Trend entsprechen, lassen sich natürlich an Verwandte oder Freunde weitergeben. Auch bedürftige Menschen freuen sich über alte Möbel, die noch im Schuss sind. Informiert euch bei Hilfsverbänden wie Diakonie oder Caritas, diese helfen gern weiter und sorgen für die Abholung der Möbelstücke. Mit dieser Variante tut ihr nicht nur für euer Karma was Gutes, sondern spart zudem Kosten, da die Abholung gratis erfolgt.

 

4. Verkaufen über eBay & Co.
Eure Möbel sind zu schade für den Müll? Dann verkauft sie doch und verdient so noch ein bisschen Geld nebenbei. Plattformen wie eBay Kleinanzeigen oder Shpock sind nicht nur kostenlos, sondern sind durch die einfache Anwendung perfekt, um schnell die alte Einrichtung zu verkaufen.
Ihr fühlt euch in der digitalen Welt nicht Zuhause? Dann sind Flohmärkte eine gute Alternative. Ob auf einem großen Trödelmarkt oder einem selbstinszenierten Hausflohmarkt, das Falschen und Handeln macht nicht nur Spaß, sondern lässt auch die Haushaltskasse klingeln.

 

Sind die alten Möbel endlich entsorgt, habt ihr genug Platz für neue Schätze. Schaut in unserem Shop nach Möbelstücken, die den leeren Platz füllen können: Hier entdecken!