Babyglück: Möbel, Ideen und Tipps

Endlich zu Dritt. Doch bevor es mit dem Familienglück so richtig losgehen kann, steht noch das Einrichten des Babyzimmers an. Hier können sich die werdenden Eltern so richtig austoben – von modern bis romantisch, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ein paar Regeln sollten jedoch eingehalten werden. So sollte das Babyzimmer hell, freundlich und sicher sein. Wir geben euch praktische Tipps zum Einrichten, clevere Möbelempfehlungen und zeigen euch wie ihr aus dem Babyzimmer eine echte Wohlfühl-Oase für euch und euren kleinen Liebling macht.

1. Sicherheit als oberstes Gebot
Wie der Kindermöbelhersteller Welle in einer Studie ermittelte, ist Sicherheit für 95% aller werdenden Eltern das wichtigste Kriterium beim Einrichten des Kinderzimmers. Verständlich, denn wenn der Nachwuchs erstmal zu krabbeln anfängt, ist Obacht geboten. So solltest du zunächst alle Steckdosen und elektronische Geräte kindersicher machen und alle spitzen, scharfe Gegenstände entfernen. Als guter Ratgeber beim Möbelkauf empfiehlt sich das GS-Zeichen als zuverlässige Quelle – hier hat der TÜV das Möbelstück unabhängig vom Hersteller auf dessen Sicherheit hin geprüft.

 

2. Die Wickelkommode
Eine der häufigsten Unfallquellen im Babyzimmer ist das Runterfallen von der Wickelkommode. Deshalb ist der beste Platz für die Kommode eine Zimmerecke – hier wird die Wickelkommode von zwei Seiten begrenzt und so vorsorglich das Risiko vermindert. Kleine Barrieren an den Seiten sorgen ebenfalls für weiteren Schutz. Trotzdem gilt: Beim Wickeln niemals das Baby aus dem Auge verlieren, zu gern gehen die Kleinen auf Entdeckungsreise, was bei der Höhe gefährlich enden kann! Apropos Höhe: Die Wickelkommode sollte so gewählt sein, dass die Eltern bei geradem Rücken wickeln können, das beugt Rückenschmerzen vor.

3. Das Babybett
Das Herzstück jedes Babyzimmers ist das Babybett. Während Stubenwagen oder Wiege meistens noch im elterlichen Schlafzimmer einen Platz findet, braucht das Baby nach etwa 6 Monaten ein eigenes, größeres Bettchen. Beim Kauf ist hier vor allem auf den Sprossenabstand zu achten: zwischen 4,5-6,5cm sind empfohlen, damit das Baby sich weder einklemmen noch Ärmchen oder Beinchen hindurch rutschen können. Wir empfehlen beim Babybetten-Kauf etwas mehr zu investieren und auf mitwachsende Möbel zu setzen. Durch höhenverstellbare Böden und abnehmbare Gitterstäbe lässt sich später das Babybett ganz einfach zu einem Kinderbett umbauen.

4. Licht im Babyzimmer
In den ersten Monaten wird das Babyzimmer hauptsächlich zum Wickeln, Anziehen und Schlafen genutzt. Deshalb sollte bei der Beleuchtung auf Dimmbarkeit geachtet werden, um dem Baby die höchstmögliche Entspannung zu ermöglichen. Neben einer Deckenleuchte eigenen sich kleine Nachtlichte als Einschlafhilfe und können im Gute-Nacht-Ritual eingebaut werden. Niedliche Wandlampen und Lichterketten eignen sich mehr zu Dekozwecken, um den Babyzimmer eine behagliche und kindgerechte Stimmung zu geben.

 

5. Kindgerecht gestalten
Die Welt Ihres kleinen Lieblings wird von Tag zu Tag größer, er entdeckt alles neu und lernt jeden Tag mehr dazu. Helle, freundliche Farben und verspielte Designs zaubern aus dem Babyzimmer einen Ort des Wohlfühlens und der Fantasie. Es muss nicht immer Blau oder Rosa sein – Eltern, die sich vom Geschlecht ihres Kindes überraschen lassen wollen, können ebenso gut mit Gelb-, Beige oder Grün-Tönen zauberhafte Akzente setzen. Tiermotive sind nach wie vor ein großes Thema: Nichts fasziniert Babys und Kinder mehr als die niedlich aussehenden Naturmotive.

 Einrichtungs-Inspirationen: