Casual: Urlaubsfeeling im Garten

Endlich wieder nach getaner Gartenarbeit entspannt im Garten sitzen.

Casual Friday! Und damit so richtig Urlaubsfeeling aufkommt, bietet sich ein Strandkorb perfekt an. Schließlich gilt er als Kultobjekt deutscher Gemütlichkeit. Dresscode ade!

Die Herstellung von geflochtenen Weidensesseln mit hochgezogenem Rückenteil und halbrund nach vorne gebogenen Seiten ist im europäischen Korbmacher-Handwerk seit Ende des 16. Jahrhunderts überliefert. Die Möbel dienten vor allem dem Schutz vor Zugluft in großen und kalten Wohnräumen und Fluren.

Weitverbreitet gilt der Rostocker Hof-Korbmachermeister Wilhelm Bartelmann (1845-1930) als Erfinder des casual Strandkorbes. In diesem Zusammenhang wurde auch die Entstehungsgeschichte mit überliefert: Im Frühjahr 1882 wünschte sich eine an Rheuma leidende ältere Dame namens Elfriede von Maltzahn eine schützende Sitzgelegenheit für den Strand.

Was bitte ist „Casual“? An einem Strandkorb?

Die junge Dame wollte trotz Krankheit einen Sommeraufenthalt in Warnemünde locker und gemütlich genießen können. Der Korbmachermeister Bartelmann schuf daraufhin einen Einsitzer aus Weiden- und Rohrgeflecht, den er mit einem grauen Markisenstoff überzog. Der hätte sich auch in jedem Casual Club sehen lassen können!

Stichwort: Business Casual – die 3 besten Tipps und Bücher

Literatur zum lässigen Leben an Strand und im Büro gibt es einige. Hier einige Tipps und Empfehlungen:

  • The Casual Vacancy von Joanne K. Rowling
  • Die Casual Game MegaBox
  • Casual Living: No-fuss Style for a Comfortable Home

Smart Casual Möbel

Der Basten-Strandkorb, wie er heute weitläufig zu finden ist, besteht aus einem zweiteiligen Holzgestell mit Korbgeflecht. Das obere Element bildet eine halbrund gewölbte, überdachte Sitznische, die in verschiedene Liegepositionen nach hinten absenkbar ist. Durch verschiedene weitere Details, wie ausziehbare Füßkästen oder Klapptische werden die Strandkörbe noch komfortabler und bequemer.

Hintergrund: Entspannung und Urlaub im Garten

Schon im Altertum gab es Kleiderordnungen entsprechend dem sozialen Status. Heute bestehen Kleiderordnungen im Sinne von Vorschriften eher im Rahmen von Veranstaltungen oder im Arbeitsleben.

Der Begriff Kleiderordnung (engl. dress code) bezeichnet Regeln und Vorschriften zur gewünschten Kleidung im privaten, gesellschaftlichen, kulturellen und geschäftlichen Umfeld. Mit dem Begriff werden auch Regeln bezüglich der Kleidung bezeichnet, die nicht per Gesetz oder Erlass, sondern aufgrund weicherer Faktoren bestehen

Nicht bei jeder Einladung ist es notwendig sich Gedanken über die Kleiderordnung zu machen. Wer dem Vereinskollegen beim Unkrautjäten hilft und anschließend zur Grillparty im Gartenhäuschen eingeladen wird, der muss sich kein besonderes Outfit zulegen. Ein Grillfest, das spontan unter Freunden stattfindet, ist üblicherweise an keine Kleiderordnung gebunden.

Was muss ich beachten?

  1. Hier die besten Antworten: Beim smart casual handelt es sich um ein legereres Business Outfit. Das heißt der Herr trägt den Tagesanzug, kann aber die Krawatte weg lassen. Die Damen tragen Kostüm oder Hosenanzug. Sie können dazu anstelle der obligatorischen Bluse ein T-Shirt kombinieren.
  2. Casual bedeutet im Englischen ja soviel wie: frei, bequem. Dementsprechend steht dieser reine Look für elegante Freizeitbekleidung. Das bedeutet aber nicht: Leggins und Tennissocke welcome! Vielmehr trägt der Herr zum Beispiel Hose mit Jackett und Polo Shirt. Die Krawatte kann hier natürlich getrost im Schrank bleiben.
  3. In Italien und Frankreich wird häufig das Jackett weg gelassen. Stattdessen hängt der Träger den Pulli lässig über seine Schulter. Das Motto: „No brown in town“ gilt hier eben gerade nicht. Entsprechend sind also braune Schuhe oder Cordanzüge mit diesem Dresscode bestens kompatibel. Die Damen tragen beispielsweise Rock mit Blazer und T-Shirt.
  4. Der casual friday ist eine amerikanische Erfindung. Auch in deutschen Unternehmen und Großkonzernen hat er Einzug gehalten und wird als Einstimmung auf das nahende Wochenende gelebt. Beim cf trägt der Herr Jackett und Hose, möglich hier auch eine saubere Jeans, aber ohne Krawatte. Denkbar sind auch Anzüge aus Leinenstoff, die auf Grund ihrer Knittereigenschaften unter der Woche eher verpönt sind.

Was ist Casual? Wenn sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen - und schon fiebert man der warmen Jahreszeit entgegen. Casual ist wieder da.