Feng Shui: Für ein besseres Wohngefühl

Jeder von uns kennt sie – Zeiten, in denen wir uns antriebslos und ausgelaugt fühlen. Wir ändern unsere Essgewohnheiten, unseren Schlafrhythmus und gehen auf lange Spaziergänge. Doch was passiert, wenn wir nachhause zurückkommen? An diesem Punkt knüpft die chinesische Harmonielehre Feng Shui an. Die eigenen vier Wände stellen ein Spiegelbild unserer Seele dar. So können einfache Änderungen der Raumgestaltung effektiv unser Wohlbefinden beeinflussen und unser Chi, unsere Lebensenergie, stimulieren.


Wie das genau geht, erklären wir euch Schritt für Schritt:

1. Ordnung für Raum und Seele
Gerümpel, Unordnung und unnötiger Schnickschnack steht eurem Chi im Weg und blockiert dieses. Ein aufgeräumtes Äußeres gibt dem Raum eine klare Note und gönnt auch der Seele Ruhe. Auch regelmäßige Entrümpelungen helfen. Trennt euch von unnützem Alten, um Platz für Kreativität und Neues zu schaffen.


Unser Tipp: Körbe, Regale und Co sorgen für Ordnung und lösen Blockaden der Lebensenergie.

2. Luftiger Austausch
Ein einfacher Tipp, der ganz leicht umzusetzen ist: regelmäßiges Lüften. Nicht nur aus hygienischen Gründen und zur Schimmelvorbeugung sollten wir zweimal täglich lüften. Auch im Feng Shui hat das Fensteröffnen eine große Bedeutung. Negative Schwingungen können so den Raum verlassen und Platz machen für neue, positive Energien.

3. Blumen fürs Chi
Ein grundsätzlicher Gedanke der asiatischen Lehre ist das Fernbleiben aller toten Dinge – das gilt nicht nur für ausgestopfte Trophäen, sondern auch für abgestorbene Pflanzen. Im Gegensatz dazu stehen gesunde Grünpflanzen und Blumen. Sie versprühen positive Energie und Harmonie und gehören damit in jeden Haushalt. Je nach Art werden den Pflanzen beim Feng Shui verschiedene Bedeutungen zugeschrieben, so fördern beispielweise Kirschblüten eine gesunde Liebesbeziehung, während die Lotusblume als absolutes Symbol der Vollkommenheit gilt.

4. Spieglein, Spieglein an der Wand
Spiegel sind aus dem Wohnbereich nicht mehr wegzudenken. Fernab der chinesischen Lehre zählen sie als gern genutztes Dekorationsmittel, da sie durch die lichtreflektierende Wirkung Leben in den Raum bringen. Auch beim Feng Shui zählen sie zu einem wichtigen Bestandteil und können durch das richtige Lenken unser Lebensgefühl positiv beeinflussen. Generell gilt, dass Spiegel etwas zurückwerfen und verstärken. Ob Chi, Unordnung oder schöne Wohnräume – wir bestimmen es mit der Ausrichtung. Vermeiden Sie Spiegel im Schlafzimmer. Hier wird die verbrauchte Energie aus dem Schlaf zurückgeworfen und dasb kann zu einer unruhigen Nacht führen. Auch gegenüber der Eingangstür sind Spiegel laut Feng Shui untersagt. Das Chi und die Besucher fühlen sich hier gleich wieder hinausgeworfen.

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5. Runde, fließende Formen
Nicht umsonst sagen wir „Lassen Sie Ihr Chi fließen“: Im Gegensatz zu spitzen Ecken und Kanten bieten organische, runde Formen die perfekte Grundlage für das Gleiten der positiven Schwingungen. Hier kann die Lebensenergie harmonisch entlang fließen und sich gleichmäßig im Raum verteilen. Praktisch, dass der Kreis die Trendform 2018 ist. In unserem Blogbeitrag: UpToDate: Die Wohntrends 2018 findet ihr dazu mehr.

6. Eine Frage der Ausrichtung
Intuitiv kennen wir bereits viele Regeln des Feng Shuis aus unserem Alltag. So sind in Restaurant die Plätze an der Wand mit Blick zur Tür meistens schnell belegt. Dieses Phänomen lässt sich einfach auf die eigenen vier Wände transportieren. Richtet eure Sitzmöbel an einer stabilen Wand aus, das erzeugt Ruhe und gibt Sicherheit. Die Tür im Blickfeld verstärkt dieses Gefühl zudem. Ein anderer Punkt ist die Betonung der Raummitte. Diese sollte laut der Harmonielehre stets freistehen und durch verschiedene Akzente betont werden. Ob die Wahl auf einen runden Teppich, einen großen Deckenleuchter oder ein eingearbeitetes Ornament im Fußboden fällt, spielt hierbei keine Rolle. Ein weiteres Hilfsmittel zur Stimulierung des Chis sind Lichtquellen: Statt einer einheitlichen Deckenbelichtung werden auf einzelne Lichtquellen gesetzt, die so verschiedene Lichtinseln schaffen und einen harmonischen, gemütlichen Effekt erzielen.