Tag des Schlafes: Tipps und Fakten rund um das Thema Schlaf

Der 21. Juni ist nicht nur der längste Tag des Jahres, sondern auch der „Tag des Schlafes“. Im Jahr 2000 wurde er in Leben gerufen, um auf die Bedeutung des Schlafes für unsere Gesundheit aufmerksam zu machen. Wir verraten euch Tipps und Tricks, wie es mit der erholsamen Nachtruhe klappt.


Wie viel Schlaf pro Nacht brauche ich?
Das ist ganz individuell. Während Säuglinge bis zu 17h am Tag Schlafen, brauchen ältere Menschen oft weniger Schlaf. Experten raten Erwachsenen eine Schlafdauer von 7-9 Stunden.


Gut gelüftet, ist halb gewonnen
Um den Körper ideal ruhen zu lassen, empfiehlt sich eine Zimmertemperatur von kühlen 16 bis 18 Grad Celsius. Während Füße und Körper warm unter Decke versteckt sind, soll der Kopf kühl gehalten werden. Noch wichtiger ist aber Sauerstoff: vor dem Zubettgehen 15min stoßlüften reicht hier schon aus.

Gute Vorbereitung ist alles
Niemals mit vollem Magen ins Bett. Die letzte Mahlzeit sollte idealerweise 3h zurückliegen, sonst ist der Körper noch mit der Verdauung beschäftigt und an erholsamen Schlaf ist nicht zu denken. Außerdem Finger weg von Kaffee, Cola, Grün- oder Schwarztee nach 16 Uhr. Das enthaltene Koffein stimuliert den Körper zu sehr und unterdrückt den Schlafdrang. Alkoholische Getränke fördern zwar das schnelle Einschlafen, sorgen aber oft in der zweiten Nachthälfte für Wachzustände. Besser zu Kräutertees und warmer Milch greifen, diese lassen den Körper entspannen und führen zu Schläfrigkeit. Und ganz wichtig: Bewegung. Unser Körper verlangt nach Auslastung. Ein kleiner Spaziergang am Abend hilft bereits besseren Schlaf zu finden.


Schlafzimmer: Handyfreie Zone
Studien zeigen, dass die Nutzung des Smartphones die Schlafqualität und die Schlafdauer stark beeinträchtigt. Das Gehirn wird bei dem Blick auf das Smartphone stimuliert und das Schlafbedürfnis ausgeschaltet.  Leicht ist diesem Schlaffresser entgegenzuwirken. Verbannt das Handy aus dem Schlafzimmer oder schaltet es über Nacht aus.  Da oft das Handy als Wecker benutzt wird, kann man es alternativ auch in den Flugmodus schalten, um nachts nicht von eingehenden Nachrichten oder Anrufen geweckt zu werden.


Eine angenehme Atmosphäre schaffen
Das Schlafzimmer ist der intimste Raum unseres Zuhauses und so individuell wie wir selbst. Die Einrichtung sollte beruhigend wirken, Wandfarben  sind in ruhigen Tönen zu wählen. Verschafft euch Verdunklungsmöglichkeiten. Eine dunkle Umgebung  ist wichtig, da nur so das körpereigene Schlafhormon Melatonin produziert wird. Ein wahrer Schlafkiller ist zu dem die falsche Matratze. Stellt sicher, ob ihr den richtigen Härtegrad für euch gewählt habt und tauscht alle 5 Jahre die Matratze aus, um ein Durchliegen zu vermeiden.